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Anlass und Ziel

Das innerstädtische Wohnquartier Wollenweberstraße liegt zwischen dem zentralen Einkaufsbereich Karl-Marx-Straße (Magistrale) und dem wichtigsten Grünbereich der Frankfurter City, dem Lennépark. Der Großteil der Wohngebäude ist in den 1950er und 1960er-Jahren im Zuge des Wiederaufbaus entstanden. In den 1980er-Jahren sind im Quartier Wollenweberstraße weitere Gebäude im Rahmen der innerstädtischen Nachverdichtung hinzugekommen. Die benachbarte Magistrale ist in ihrer Gesamtheit heute Denkmalbereich, der angrenzende Lennépark eingetragenes Gartendenkmal.

In diesem Jahr haben umfangreiche Sanierungen an den Wohngebäuden begonnen, die in den kommenden Jahren weitergeführt werden. Darüber hinaus ist der Rückbau einzelner Gebäude geplant. Die ebenfalls im Gebiet liegende ehemalige Bürgerschule soll in den nächsten Jahren saniert und zum städtischen Archiv umgebaut werden. Mit den geplanten Modernisierungs- und Rückbaumaßnahmen ist eine grundsätzliche und nachhaltige Aufwertung der Verkehrs- und Freiflächen im gesamten Quartier beabsichtigt. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Aufwertung der Freiflächen im Wohnumfeld, insbesondere unter Berücksichtigung der wichtigen öffentlichen Querverbindungen zwischen dem innerstädtischen Einkaufsbereich Magistrale und dem Gartendenkmal Lennépark sowie die Neugestaltung und Verkehrsberuhigung der Wollenweberstraße und die Erarbeitung von Lösungen für den ruhenden Verkehr. Zusätzlich sind stadtplanerische und stadtgestalterische Aspekte zu bearbeiten. Das Wettbewerbsgebiet hat eine Größe von ca. 3,8 ha.


Wettbewerbsverfahren

Die Stadt Frankfurt (Oder) und die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH haben im April 2014 einen einstufigen nichtoffenen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) ausgelobt. Der Wettbewerb ist unter der Nummer 03/2014 bei der Brandenburgischen Architektenkammer registriert.

Aufgrund der komplexen Wettbewerbsaufgabe war für den Wettbewerb die Teilnahme von Landschaftsarchitekten und Architekten bzw. Stadtplanern vorgeschrieben. Darüber hinaus war die Mitwirkung eines Verkehrsplaners zwingend.


Wettbewerbsteilnehmer

Insgesamt nahmen zehn Teilnehmer am Wettbewerb teil. Von diesen wurden zwei vom Auslober gesetzt. Die Zulassung zum Wettbewerb erfolgte durch ein mit einem Losverfahren kombiniertes Bewerbungsverfahren. Die Bewerber wurden auf Grundlage von formalen und fachlichen Kriterien ausgewählt. Da mehr als acht Bewerber geeignet waren, entschied das Los.

Marcel Adam Landschaftsarchitekten, Potsdam
3PO Architekten, Potsdam
Verkehrsplanung Staadtplan, Potsdam

Gabriele Hennemann Landschaftsarchitekten, Michendorf
RTW Architekten, Berlin
Haßmann & Kaula Verkehrsplanung, Potsdam

ST raum a Landschaftsarchitektur, Berlin
Numrich Albrecht Klumpp Architekten, Berlin
HOFFMANN-LEICHTER Ingenieursgesellschaft, Berlin

hutterreimann Landschaftsarchitektur, Berlin
Dipl.-Ing. Isabel Mayer, Stadtplanerin, Cottbus
ZECH-CON Beratende Ingenieure, Berlin

beusch Landschaftsarchitekten, Frankfurt Oder
ELZ Architekten, Potsdam
Planungsbüro Jan Michel, Brandenburg an der Havel
Dipl.-Ing. Dirk Bloch, Stadtplaner, Berlin

GRÜN+BUNT Landschaftsarchitekten, Berlin
Brüch Kunath Architekten, Birkenwerder
ASPHALTA Ingenieurgesellschaft Verkehrsbau mbH, Falkensee

Holzwarth Landschaftsarchitektur, Berlin
blauraum Architekten, Hamburg
Ingenieurbüro Richter, Berlin

G+P Landschaftsarchitekten, Berlin
GNEISE Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH, Berlin
M+O Berlin Ingenieursgesellschaft Bauwesen mbH, Berlin
Conradi Bockhorst & Partner, Stadtplaner & Architekten, Berlin

pia von zadow landschaftsarchitekten, Potsdam
Gutheil Kuhn Architekten, Potsdam
Dr. Brenner Ingenieurgesellschaft, Berlin

FUGMANN JANOTTA Landschaftsarchitektur, Berlin
stadtraum - Gesellschaft für Raumplanung, Städtebau & Verkehrstechnik mbH, Berlin


Preisgericht

Fachpreisrichter

Dipl.-Ing. Jens Henningsen
Henningsen Landschaftsarchitekten BDLA, Berlin

Dipl.-Ing. Christa Ringkamp
Hortec Landschaftsarchitekten, Berlin

Dipl.-Ing. Rüdiger Amend
LA.BAR Landschaftsarchitekten BDLA, Berlin

Dipl.-Ing. Christiane Nowak
Bereichsleiterin Stadtentwicklung/Stadtumbau, Eisenhüttenstadt

Dipl.-Ing. Wolfram Schlothauer
Schlothauer & Wauer, Berlin

Sachpreisrichter

Markus Derling
Stadt Frankfurt (Oder), Beigeordneter Dezernat II

Boris P. Töppe
Geschäftsführer Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH

Dr. Jochen Korfmacher
Stadtplaner, Berlin

Michael Annuß
Stadtplaner, Frankfurt (Oder)